15. März 2021
Zum Abschluss der jüngsten Konferenz der Kommission zur Wettbewerbspolitik und zum Green Deal kam die Regulierungsbehörde zu dem Schluss, dass die derzeitigen Fusionskontrollregeln im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit "im Großen und Ganzen zweckmäßig" sind. Wie genau die Fusionskontrollpolitik eine aktive Rolle bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen spielen kann, bleibt jedoch unklar.
Die Kommission stellt den Schutz von Innovationen im Bereich nachhaltiger Technologien als eine Möglichkeit dar, wie die Fusionskontrollpolitik einen positiven Einfluss auf die Ziele des Green Deal haben kann. In diesem Sinne wird die Kommission, wie der Chefökonom Pierre Régibeau es ausdrückt, besonders wachsam gegenüber grünen "Killer-Akquisitionen" sein. Auf der anderen Seite der Medaille sehen die Unternehmen eine Chance darin, ihre Transaktionen mit dem Argument des grünen Deals zu verteidigen. Veolia zum Beispiel stellt sein Übernahmeangebot für Suez als Gründung eines grünen Europameisters dar: "Es könnte ein großer Vorteil bei der Umsetzung des Green Deal und des europäischen Konjunkturprogramms sein und passt perfekt zu den Ambitionen der Europäischen Kommission".
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